Veganen Haarpflege-Inhaltsstoffe für Eigenmarken: Arganöl, Rosmarin und Aloe Vera für globale Marken
Veganen Haarpflege-Inhaltsstoffe für Eigenmarken: Arganöl, Rosmarin und Aloe Vera für globale Marken
Für Kosmetikmarken, Importeure, Distributoren, Salonausstatter und E-Commerce-Anbieter sollte vegane Haarpflege nicht nur als Trendlabel betrachtet werden. Sie sollte vielmehr als praktische Ausrichtung für die Produktentwicklung genutzt werden: transparentere Angaben zu den Inhaltsstoffen, eine pflanzliche Positionierung, ein besseres Verständnis bei den Verbrauchern und eine stärkere Kommunikation über die verschiedenen Vertriebskanäle.
Heutzutage fragen viele Käufer nach Haarpflegeprodukten, die auf pflanzlicher Basis hergestellt, vegan, naturinspiriert, silikonarm, tierversuchsfrei oder für den Halal- und Clean-Beauty-Markt geeignet sind. Eine erfolgreiche vegane Haarpflegeserie muss jedoch nach wie vor echte Kundenprobleme lösen: trockenes Haar, Frizz, Verfilzungen, Beschwerden an der Kopfhaut, schwach aussehende Haarwurzeln und sich geschädigt anfühlendes Haar.
Dieser Leitfaden konzentriert sich auf drei pflanzliche Inhaltsstoffe, die für internationale Einkäufer leicht verständlich sind und sich gut in Eigenmarken-Haarpflegeprojekten einsetzen lassen: Arganöl, Rosmarin und Aloe Vera.
Diese drei Inhaltsstoffe eignen sich gut, da sie unterschiedliche Produktfunktionen unterstützen können. Arganöl eignet sich für die Positionierung in den Bereichen Anti-Frizz, Glanz und hochwertige Haarpflege. Rosmarin eignet sich für die Positionierung in den Bereichen Kopfhautpflege, Haarwurzelpflege und Unterstützung bei Haarausfall. Aloe Vera eignet sich für Konzepte zur leichten Feuchtigkeitsversorgung, zum Wohlbefinden der Kopfhaut sowie zur Haarpflege nach dem Sonnenbad und nach dem Aufenthalt am Meer.
Für Qyonz-Einkäufer geht es nicht nur darum, gute Zutaten auszuwählen. Das Ziel besteht darin, aus den Zutaten verkaufsfähige Artikel, klare Verpackungsangaben und praktische OEM-/ODM-Produktlinien zu machen.
Warum pflanzliche und vegane Haarpflege für Eigenmarken wichtig ist
Der Bereich der veganen Kosmetik hat für globale Marken an wirtschaftlicher Bedeutung gewonnen. Grand View Research schätzte den weltweiten Markt für vegane Kosmetik im Jahr 2021 auf 15,17 Milliarden US-Dollar und prognostizierte, dass er bis 2030 ein Volumen von 26,16 Milliarden US-Dollar erreichen wird. Derselbe Bericht stellt fest, dass der zunehmende vegane Konsum und die Nachfrage nach Produkten ohne tierische Inhaltsstoffe wichtige Markttreiber sind.
Auch Europa spielt bei diesem Thema eine wichtige Rolle. Grand View Research berichtet, dass Europa im Jahr 2024 mit 38,0 Prozent den größten Umsatzanteil am Markt für natürliche Haarpflegeprodukte hielt. Dies ist für Exporteure und Eigenmarken von Bedeutung, da Europa ein starker Markt für natürliche, biologische und hochwertige Körperpflegeprodukte ist.
Die Vegan Society berichtete in ihrem Bericht „Vegan Beauty Takeover 2023“, dass in diesem Jahr 30.000 vegane Kosmetikprodukte registriert wurden und dass Kosmetika und Körperpflegeprodukte 45 Prozent aller Registrierungen des Vegan-Gütesiegels ausmachten. Dies zeigt, dass vegane Schönheitsprodukte nicht nur auf Käufer beschränkt sind, deren Lebensstil von der Ernährung geprägt ist; sie sind zu einem sichtbaren Verkaufsargument im Bereich Kosmetik und Körperpflege geworden.
Für B2B-Einkäufer liegt die Chance auf der Hand. Ein veganes Haarpflegekonzept kann dazu beitragen, dass sich Produkte in E-Commerce-Angeboten, im Salonverkauf, in Händlerkatalogen und in den Regalen von Kosmetikgeschäften von der Masse abheben. Allerdings muss diese Aussage durch die Auswahl der Inhaltsstoffe, Unterlagen der Lieferanten und eine sorgfältige Formulierung untermauert werden.
Was Käufer beachten sollten, bevor sie sich für vegane Haarpflege-Inhaltsstoffe entscheiden
Bevor sie sich auf vegane Angaben verlassen, sollten Käufer mehr als nur die Hauptzutat prüfen. Ein Produkt kann Arganöl, Rosmarin oder Aloe Vera enthalten und dennoch nicht als vegan gelten, wenn die Grundformel tierisches Keratin, Honig, Bienenwachs, Lanolin, Kollagen, Seidenprotein oder Milchprotein enthält.
Die CTPA weist darauf hin, dass es im britischen Kontext keine gesetzliche Definition für ein veganes Kosmetikprodukt gibt; Hersteller dürfen jedoch Angaben wie „ohne tierische Inhaltsstoffe“ oder „für Veganer geeignet“ machen, sofern diese Angaben belegt und nicht irreführend sind. Dies ist für internationale Einkäufer wichtig, da vegane Angaben belegt sein müssen und nicht nur als Marketingbegriffe verwendet werden dürfen.
Für Beschaffungsteams ist die praktische Checkliste ganz einfach: Fragen Sie nach, ob die gesamte Rezeptur tierische Inhaltsstoffe enthält. Überprüfen Sie die Herkunft von Proteinen, Wachsen, Pflegestoffen und Wirkstoffen. Prüfen Sie, ob Duftstoffe, Farbstoffe und Verarbeitungshilfsstoffe Bedenken hinsichtlich der Veganität oder Tierversuchsfreiheit aufkommen lassen. Legen Sie die Lieferantenunterlagen bereit, bevor Sie Angaben wie „vegan“, „pflanzlich“ oder „tierversuchsfrei“ auf die Verpackung drucken.
„Vegan“ ist zudem nicht automatisch gleichbedeutend mit „tierversuchsfrei“. Käufer sollten entscheiden, welche Angabe sie verwenden möchten und welche Nachweise sie dafür erbringen können.
Arganöl gegen krauses Haar, für Glanz und erstklassige Haarpflege
Arganöl ist einer der kommerziell wertvollsten pflanzlichen Inhaltsstoffe für die Haarpflege. Es ist leicht verständlich, wird stark mit hochwertiger Haarpflege in Verbindung gebracht und eignet sich besonders für trockenes, krauses und stumpf aussehendes Haar.
Für Marken eignet sich Arganöl, um eine von der Natur inspirierte Reparatur-Story zu entwickeln. Es passt zu Leave-in-Conditionern, Haarmasken, Anti-Frizz-Seren, Haarölen, glättenden Conditionern und hochwertigen Reparaturprodukten. Außerdem ist es ein guter Inhaltsstoff für die Verpackungsangaben, da Kunden den Begriff schnell wiedererkennen.
CIR führt Argania-Spinosa-Kernöl in seinen Ressourcen zur Sicherheitsbewertung kosmetischer Inhaltsstoffe auf und berücksichtigt es im Rahmen des Bewertungssystems für pflanzliche Öle. Dies bedeutet nicht, dass Marken medizinische Wirkungsversprechen abgeben dürfen, untermauert jedoch die Anerkennung von Arganöl als anerkannter kosmetischer Inhaltsstoff bei der Produktentwicklung.
Empfohlene Formulierungen für Werbeaussagen sind unter anderem: Mit Arganöl, glättet trockenes und krauses Haar, sorgt für Glanz und Geschmeidigkeit, verbessert die Kämmbarkeit, geeignet für hochwertige vegane Haarpflegeserien.
Qyonz-Produktverbindung: Leave-in-Conditioner unter Eigenmarke.
Die besten Produktarten für Haarpflegeserien mit Arganöl
Arganöl entfaltet seine Wirkung am besten, wenn das Produkt auf Geschmeidigkeit, Weichheit, Glanz und Anti-Frizz-Wirkung abzielt. Für Eigenmarken eignen sich als Arganöl-Produkte vor allem Leave-in-Conditioner, reparierende Haarmasken, Anti-Frizz-Seren, glättende Conditioner, Haaröle und Lockencremes.
Für Händler lässt sich Arganöl leicht verkaufen, da die Produktgeschichte einfach ist. Für E-Commerce-Anbieter eignet sich Arganöl gut für visuelle Inhalte. In Friseursalons können Arganölprodukte als Pflegeprodukte für zu Hause nach Färbe-, Glättungs-, Reparatur- oder Föhnbehandlungen verkauft werden.
Rosmarin zur Kopfhautpflege und zur Unterstützung bei Haarausfall
Rosmarin ist einer der wirkungsvollsten pflanzlichen Inhaltsstoffe für die Kopfhautpflege. Er eignet sich besonders für Marken, die Haarwachstumsseren, pflanzliche Haaröle, Kopfhauttonika, Kopfhautpflegeöle zur Anwendung vor dem Waschen oder Produkte gegen Haarausfall entwickeln.
Rosmarin ist auch in der Forschung bekannt. Eine 2015 auf PubMed veröffentlichte randomisierte Vergleichsstudie verglich über einen Zeitraum von sechs Monaten Rosmarinöl mit 2-prozentigem Minoxidil bei androgenetischer Alopezie. Bei der Vermarktung von Kosmetikprodukten sollte damit vorsichtig umgegangen werden. Es kann zwar eine fundierte Wirkstoffgeschichte untermauern, sollte jedoch nicht dazu verwendet werden, garantierten Haarwuchs oder eine medizinische Behandlung zu versprechen.
Zu den empfohlenen Werbeaussagen gehören: Kopfhautpflege, Pflege der Haarwurzeln, Unterstützung bei Haarausfall, fülliger aussehendes Haar, pflanzliche Kopfhautbehandlung, trägt zu gesünder aussehenden Haarwurzeln bei.
Vermeiden Sie Formulierungen wie „Haarausfall heilen“, „garantiertes Nachwachsen“, „Haarausfall dauerhaft stoppen“ oder „medizinische Behandlung gegen Haarausfall“.
Qyonz-Produktverbindung: Haarwachstumsserum unter Eigenmarke und Kräuteröl für Haarwachstum unter Eigenmarke.
Die besten Produkttypen für Rosmarin-Haarpflegeserien
Rosmarin kommt eher in Produkten zur Kopfhautpflege als in einfachen Haarspülungen besonders gut zur Geltung. Es eignet sich besonders gut für Produkte, die auf die Pflege der Haarwurzeln, das Wohlbefinden der Kopfhaut, die tägliche Unterstützung der Kopfhaut oder ein wöchentliches Massageritual ausgerichtet sind.
Zu den besten Rosmarin-Produktarten für Eigenmarken zählen Haarwachstumsserum, Kopfhautserum, Kopfhauttonikum, pflanzliches Haarwachstumsöl, Kopfhautöl zur Anwendung vor der Haarwäsche, Kopfhautpeeling und Shampoo gegen Haarausfall.
Aloe Vera für leichte Feuchtigkeitsversorgung und ein angenehmes Gefühl auf der Kopfhaut
Aloe Vera ist ein nützlicher pflanzlicher Inhaltsstoff für Marken, die eine sanftere, leichtere und beruhigendere Haarpflegeserie anbieten möchten. Sie eignet sich für die Positionierung in den Bereichen Feuchtigkeitspflege, Kopfhautpflege, After-Sun-Pflege und Haarpflege nach dem Baden im Meer.
Eine auf PubMed Central verfügbare Übersichtsarbeit beschreibt Aloe Vera als eine Pflanze, die Vitamine, Enzyme, Mineralstoffe, Zucker und weitere Inhaltsstoffe enthält. Für die Positionierung im Kosmetikbereich untermauert dies das Versprechen einer pflanzlichen Feuchtigkeitsversorgung und eines angenehmen Hautgefühls; Marken sollten jedoch medizinische oder therapeutische Angaben vermeiden, sofern sie nicht über entsprechende Nachweise und behördliche Genehmigungen verfügen.
Zu den empfohlenen Werbesprüchen gehören: mit Aloe Vera, leichte Feuchtigkeitspflege, Wohlbefinden für die Kopfhaut, Haarpflege nach dem Sonnenbad, Haarpflege nach dem Bad im Meer, geeignet für vegane Haarpflegeformeln, sorgt für weiches und erfrischtes Haar.
Aloe Vera kann in Leave-in-Conditionern, Kopfhauttonika, Haarmasken, Conditionern, Anti-Frizz-Sprays und Haarpflegeprodukten für nach dem Strandbesuch verwendet werden.
Die besten Produkttypen für Aloe-Vera-Haarpflegeserien
Aloe Vera eignet sich am besten, wenn das Produkt eher leichte Feuchtigkeit und ein angenehmes Hautgefühl bieten soll als eine reichhaltige Pflege auf Ölbasis.
Zu den besten Aloe-Vera-Produkten für Eigenmarken zählen Leave-in-Conditioner, Kopfhauttonikum, After-Sun-Haarspray, After-Sea-Leave-in-Spray, leichte Haarmaske, Conditioner und Anti-Frizz-Spray.
So entwickeln Sie eine vegane Haarpflegeserie
Eine starke vegane Haarpflegeserie sollte nicht aus einzelnen, voneinander unabhängigen Artikeln bestehen. Sie sollte als Pflegeprogramm strukturiert sein, damit Vertriebsteams, Händler und Verbraucher verstehen, warum es jedes einzelne Produkt gibt.
Produktlinie 1: Vegane Anti-Frizz-Reparatur-Linie. Empfohlene Artikelnummern: Arganöl-Leave-in-Conditioner, Aloe-Vera-Repair-Haarmaske, Arganöl-Anti-Frizz-Serum. Hauptverkaufsargumente: Geschmeidigkeit, Glanz, Pflege für trockenes Haar, Anti-Frizz, vegane Reparaturpflege.
Produktlinie 2: Vegane Kopfhautpflegeserie. Empfohlene Artikelnummern: Rosmarin-Haarwachstumsserum, Rosmarin-Kräuter-Haaröl, Aloe-Vera-Kopfhauttonikum. Wichtigste Verkaufsargumente: Kopfhautpflege, Haarwurzelpflege, Unterstützung bei Haarausfall, pflanzliche Kopfhautbehandlung.
Produktlinie 3: Vegane Haarpflegeserie „After-Sea“. Empfohlene Artikelnummern: Aloe-Vera-Leave-in-Conditioner, Arganöl-Repair-Haarmaske, Rosmarin-Kopfhautserum. Wichtigste Verkaufsargumente: Pflege nach dem Aufenthalt am Meer, Frizz-Kontrolle, Feuchtigkeitsversorgung, Wohlbefinden der Kopfhaut.
Inhaltsstoffe, die in Angaben zu veganer Haarpflege vermieden werden sollten
Wenn ein Produkt als vegan oder pflanzlich beworben wird, sollten Käufer bei Inhaltsstoffen, die tierischen Ursprungs sind oder möglicherweise tierischen Ursprungs sein könnten, Vorsicht walten lassen.
Zu den Inhaltsstoffen, auf die man achten oder die man vermeiden sollte, gehören tierisches Keratin, Kollagen, Seidenprotein, Honig, Bienenwachs, Lanolin, Milchprotein, Plazentaextrakt, Schneckensekretfiltrat und Glycerin tierischen Ursprungs.
Zu den möglichen veganen Alternativen zählen hydrolysiertes Weizenprotein, Erbsenprotein, Quinoa-Protein, pflanzliche Keratin-Alternativen, vegane Kollagen-Aminosäure-Konzepte, Aloe Vera, Betain, pflanzliche Zucker, Candelillawachs, Carnaubawachs, Sheabutter, Jojobaöl und Arganöl.
Verpackung und Produktversprechen für internationale Käufer
Die Verpackungen für vegane Haarpflegeprodukte sollten klar, glaubwürdig und leicht verständlich sein. Zu den empfohlenen visuellen Gestaltungselementen gehören Cremeweiß, Pflanzengrün, Bernsteinbraun, zartes Beige, goldene Akzente, minimalistische Pflanzenillustrationen und eine klare englische Beschriftung auf der Verpackung.
Zu den empfohlenen Formulierungen für die Vorderseite des Etiketts gehören: „Vegan-freundliche Haarpflege“, „Pflanzliche Haarpflege“, „Mit Arganöl“, „Mit Rosmarin“, „Mit Aloe Vera“, „Gegen krauses Haar und zum Entwirren“, „Kopfhautpflege und gegen Haarausfall“ sowie „Leichte Feuchtigkeitspflege“.
Zu den empfohlenen Verpackungsarten gehören 300-ml-Pumpflaschen für Leave-in-Conditioner, 50-ml-Tropfflaschen für Haarwachstumsserum, 50-ml-Tropfflaschen aus Braunglas für pflanzliches Haaröl, 200-g- bis 300-g-Tiegel für reparierende Haarmasken sowie Sprühflaschen für After-Sea- oder Anti-Frizz-Sprays.
Wie Qyonz vegane Haarpflege-OEM-/ODM-Projekte unterstützen kann
Qyonz bietet Unterstützung bei der Entwicklung von Eigenmarken sowie im Bereich OEM/ODM für vegane und pflanzliche Haarpflegeprodukte, darunter Leave-in-Conditioner, reparierende Haarmasken, Haarwachstumsserum, pflanzliches Haarwachstumsöl, Kopfhauttonikum, Anti-Frizz-Serum, Shampoo, Conditioner und Stylingprodukte.
Qyonz kann Einkäufern dabei helfen, Produktkonzepte rund um Arganöl, Rosmarin, Aloe Vera, Panthenol, Betain, pflanzliches Protein, Hyaluronsäure, Jojobaöl, Schwarzkümmelöl, Kürbiskernöl und andere pflanzliche oder vegan-freundliche Inhaltsstoffe zu entwickeln.
Die Unterstützung kann folgende Leistungen umfassen: Planung des Produktkonzepts, Empfehlungen zur Rezeptur, Entwicklung maßgeschneiderter Rezepturen, Anpassung des Duftes, Auswahl der Verpackung, Unterstützung beim Design von Eigenmarken, Muster, Großserienfertigung sowie projektbezogene Unterstützung bei der Erstellung von Dokumenten wie INCI, COA, SDS/MSDS und Produktspezifikationen.
FAQ
Ist vegane Haarpflege dasselbe wie natürliche Haarpflege?
Nein. „Vegan“ bedeutet, dass das Produkt keine tierischen Inhaltsstoffe enthält. „Natürlich“ bezieht sich in der Regel auf die Herkunft der Inhaltsstoffe oder die Positionierung des Produkts. Ein Produkt kann vegan, aber nicht vollständig natürlich sein, oder von der Natur inspiriert, aber nicht vegan, wenn es Honig, Bienenwachs, Lanolin oder tierisches Keratin enthält.
Was sind die besten pflanzlichen Inhaltsstoffe für Haarpflegeprodukte unter Eigenmarken?
Arganöl, Rosmarin und Aloe Vera sind gute Ausgangspunkte, da sie leicht verständlich sind und sich für Produkte zur Bekämpfung von krausem Haar, zur Kopfhautpflege, zur Feuchtigkeitsversorgung sowie für hochwertige Haarpflegeprodukte eignen.
Kann Rosmarin zur Förderung des Haarwachstums eingesetzt werden?
Rosmarin kann in Produkten zur Kopfhautpflege und zur Unterstützung bei Haarausfall verwendet werden, doch sollten Marken medizinische Versprechen wie garantiertes Nachwachsen oder die Heilung von Haarausfall vermeiden. Sicherere Formulierungen sind beispielsweise „Kopfhautpflege“, „Wurzelpflege“, „Unterstützung bei Haarausfall“ und „volleres Haar“.
Kann Qyonz vegane Haarpflegeprodukte herstellen?
Ja. Qyonz kann je nach Projektanforderungen die Entwicklung veganer Rezepturen und Eigenmarken unterstützen. Einkäufer sollten vor der endgültigen Freigabe der Verpackung den gewünschten Auszeichnungsstandard, den Zielmarkt und den Dokumentationsbedarf bestätigen.
Mit welchen Produkten sollte eine Marke beginnen?
Ein praktisches Einsteiger-Set könnte beispielsweise einen Leave-in-Conditioner mit Arganöl, ein Rosmarin-Serum für Haarwachstum, ein pflanzliches Haarwuchsöl sowie eine Aloe-Vera-Reparatur-Haarmaske oder ein Kopfhauttonikum enthalten.
Abschließender Aufruf zum Handeln
Planen Sie die Entwicklung einer veganen Haarpflegeserie unter eigener Marke?
Qyonz kann Ihnen dabei helfen, ein pflanzliches Produktkonzept mit Arganöl, Rosmarin, Aloe Vera und anderen veganen Inhaltsstoffen zu entwickeln.
Teilen Sie uns Ihre Produktidee, Ihre Zielgruppe, Ihre Verpackungswünsche und die voraussichtliche Stückzahl mit. Unser OEM/ODM-Team kann Ihnen eine passende Private-Label-Lösung für Ihre Marke empfehlen.
Quellenangaben und Produktlinks
- Grand View Research – Markt für vegane Kosmetik: https://www.grandviewresearch.com/industry-analysis/vegan-cosmetics-market
- Grand View Research – Markt für natürliche Haarpflegeprodukte: https://www.grandviewresearch.com/industry-analysis/natural-hair-care-products-market
- The Vegan Society – Vegan Beauty Takeover 2023: https://www.vegansociety.com/sites/default/files/uploads/downloads/Vegan_Beauty_Takeover_2023%20%28revised%29.pdf
- CTPA – Angaben zu Kosmetikprodukten und vegane Angaben: https://www.ctpa.org.uk/resources-claims
- PubMed – Studie „Rosmarinöl vs. Minoxidil 2%“: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25842469/
- CIR – Argania Spinosa-Kernöl: https://www.cir-safety.org/ingredient/argania-spinosa-kernel-oil
- PubMed Central – Aloe Vera: Ein kurzer Überblick: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC2763764/